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Chorionzottenbiopsie (CVS)

Als Chorion bezeichnet man das Mutterkuchengewebe in der Frühschwangerschaft, das später in der Schwagerschaft Plazenta genannt wird. Es wird vom Embryo gebildet und ist über fingerförmige Ausstülpungen („Chorionzotten“) für den Stoffaustausch zwischen Mutter und Kind verantwortlich. Die Zellen des Chorions sind mit den Zellen des Embryos in der Regel genetisch identisch.
 
Aus dem Chorion kann man bei der Chorionzottenbiopsie Gewebe entnehmen und so zu einem sehr frühen Zeitpunkt in der Schwangerschaft die genetischen Anlagen des Kindes untersuchen. Dabei wird ein Karyogramm erstellt, bei dem die Chromosomen ausgezählt und auf ihre Struktur hin untersucht werden. Bei gezielter Fragestellung können auch bestimmte genetische Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Synonym: Mutterkuchengewebeentnahme

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