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Amniozentese

Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung, Fruchtwasserpunktion)

Sie wird ab der 14. Schwangerschaftswoche (optimal in der 16. / 17. Schwangerschaftswoche) zur Untersuchung der kindlichen Chromosomen durchgeführt. Unter ständiger Ultraschallkontrolle wird eine sehr dünne Nadel in die Fruchthöhle eingeführt. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten. Dabei werden ca. 15 ml Fruchtwasser abgezogen und aus den darin enthaltenen kindlichen Zellen Kulturen angelegt. Da diese Zellkulturen Zeit für Wachstum und Vermehrung benötigen, liegt das Ergebnis der Fruchtwasseranalyse etwa zwei Wochen nach der Punktion vor.

Durch die Fluorescenz-in-situ-Hybridisierung (FISH-Test) lassen sich die häufigsten genetischen Störungen innerhalb von 1-2 Tagen nachweisen (Schnelltest). Dieser wird jedoch in der Regel nicht von den gesetzlichen Kassen erstattet.

Die Bestimmung eines Eiweißstoffes im Fruchtwasser (Alpha-Fetoprotein) sowie eines Enzyms ermöglicht mit hoher Sicherheit die Erkennung von Spaltbildungen des Rückens (Spina bifida). Diese Untersuchungen sind bei einer Chorionzottenbiopsie nicht möglich.

Mögliche Komplikationen

Die Amniozentese und Chorionzottenbiopsie sind invasive Eingriffe und beinhalten daher auch Komplikationsmöglichkeiten. Ausführliche Informationen erhalten Sie im Download-Bereich.

 

 

 










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